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LinkedIn Profil erstellen: So erstellst du ein professionelles Profil

Redaktionsteam von OnlineLebenslauf
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Aktualisiert am 26. Oktober 2026
LinkedIn-Profil erstellen: Tipps für ein professionelles Profil

Ein pro­fes­sio­nel­les Lin­ke­dIn-Pro­fil besteht aus einem seriö­sen Pro­fil­bild, einer aus­sa­ge­kräf­ti­gen Head­line, einem kur­zen About-Text, voll­stän­di­gen Anga­ben zu Berufs­er­fah­rung und Aus­bil­dung sowie rele­van­ten Skills. Rich­test du die­se Berei­che auf dei­nen Wunsch­job aus, fin­den dich Recrui­ter auch ohne Bewer­bung.

Feh­len Foto, Head­line oder Skills, tauchst du in der Recrui­ter-Suche sel­te­ner auf und wirkst auf Per­so­na­ler weni­ger pro­fes­sio­nell. So ver­schenkst du dei­ne Chan­cen, ohne dass es dir bewusst ist.

Lin­ke­dIn und XING gehö­ren zu den wich­tigs­ten Platt­for­men für beruf­li­ches Net­wor­king und Recrui­ting in Deutsch­land. Ein gut auf­ge­bau­tes Pro­fil hilft dir daher gleich dop­pelt: Du kannst dei­ne beruf­li­chen Erfah­run­gen prä­sen­tie­ren und dei­ne Sicht­bar­keit bei poten­zi­el­len Arbeit­ge­bern erhö­hen. Erfah­re auch, wie du dein XING-Pro­fil opti­mie­ren kannst, um dei­ne beruf­li­chen Chan­cen zu ver­bes­sern.

  • Akti­ve Job­su­che: Du fin­dest pas­sen­de Stel­len und bewirbst dich direkt über Lin­ke­dIn.
  • Pas­si­ve Sicht­bar­keit: Recrui­ter fin­den dich über die Suche und spre­chen dich an.

Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du dein Lin­ke­dIn-Pro­fil erstellst – mit Bei­spie­len für Head­line und About-Text, den rich­ti­gen Skills und Tipps für dei­ne Bewer­bung.

LinkedIn Profil professionell gestalten

Ein Lin­ke­dIn-Pro­fil ist dein digi­ta­ler, öffent­lich auf­find­ba­rer Lebens­lauf. Anders als der klas­si­sche Lebens­lauf, der meist auf dei­nem Rech­ner lagert, macht es dich dau­er­haft für Recrui­ter und Unter­neh­men sicht­bar.

Arbei­te die fol­gen­den Berei­che nach­ein­an­der ab, damit dein Lin­ke­dIn-Pro­fil voll­stän­dig, aktu­ell und klar auf dei­ne Ziel­po­si­ti­on aus­ge­rich­tet ist.

Profilbild

Nut­ze ein aktu­el­les Por­trät mit ruhi­gem Hin­ter­grund und freund­li­chem Blick – am bes­ten das­sel­be Foto wie im Lebens­lauf. Wor­auf es ankommt, liest du in unse­rem Rat­ge­ber zum Bewer­bungs­fo­to. Sel­fies und Urlaubs­bil­der sind tabu.

Jobtitel

Tra­ge dei­ne Posi­ti­on oder dei­nen Wunsch­job so ein, wie er in Stel­len­an­zei­gen heißt. Recrui­ter suchen nach „Pro­jekt­ma­na­ger“, nicht nach inter­nen Titeln wie „Team Lead Ops II“.

Branche und Standort

Bei­des gehört zu den wich­tigs­ten Such­fil­tern von Recrui­tern. Gib die Regi­on an, in der du arbei­ten möch­test – bei einem geplan­ten Umzug schon die Ziel­re­gi­on.

Berufserfahrung

Lis­te dei­ne Sta­tio­nen voll­stän­dig und ohne uner­klär­te Lücken auf, jeweils mit 3–5 Stich­punk­ten. Mess­ba­re Ergeb­nis­se wir­ken stär­ker als Auf­ga­ben:

  • Statt: „Zustän­dig für Social Media.“
  • Bes­ser: „Insta­gram-Reich­wei­te in 12 Mona­ten um 40 % gestei­gert.“

Ausbildung

Gib dei­nen höchs­ten Abschluss und rele­van­te Schwer­punk­te an. Wei­ter­bil­dun­gen und Zer­ti­fi­ka­te haben einen eige­nen Bereich.

Skills

Füge die Fähig­kei­ten hin­zu, die in Stel­len­an­zei­gen für dei­nen Ziel­be­ruf immer wie­der auf­tau­chen – vor allem Fach­kennt­nis­se und Tools. Neben dem Job­ti­tel sind Skills einer der wich­tigs­ten Such­fil­ter für Recrui­ter. Wie vie­le sinn­voll sind und wie du sie prio­ri­sierst, erklä­ren wir wei­ter unten.

Karriereinteressen

Über „Open to Work“ legst du Wunsch­jobs, Orte und Arbeits­mo­del­le fest und bestimmst, wer das sehen darf:

  • Für alle sicht­bar (grü­ner Rah­men um dein Pro­fil­bild): Ide­al für Arbeits­su­chen­de und Berufs­ein­stei­ger.
  • Nur für Recrui­ter: Ide­al, wenn du dich aus einer Fest­an­stel­lung her­aus dis­kret umsiehst.

Jobtitel und Keywords

Recrui­ter durch­su­chen Lin­ke­dIn wie eine Such­ma­schi­ne. Über­nimm des­halb wie­der­keh­ren­de Begrif­fe aus 3–5 pas­sen­den Stel­len­an­zei­gen in Head­line, About-Text, Erfah­rung und Skills. Wie du sie fin­dest, zeigt unser Rat­ge­ber zu Key­words im Lebens­lauf.

Auffindbar für Recruiter

Mit drei Ein­stel­lun­gen sorgst du dafür, dass Recrui­ter dein Pro­fil auch tat­säch­lich fin­den:

  • Öffent­li­ches Pro­fil akti­vie­ren, damit du auch über Goog­le gefun­den wirst.
  • Eige­ne Pro­fil-URL anle­gen, z. B. linkedin.com/in/vorname-nachname.
  • Netz­werk auf­bau­en: Mehr Kon­tak­te bedeu­ten mehr Reich­wei­te in der Suche.

LinkedIn-Profil vs. bewerbungsbereites Profil

Ein Pro­fil zu haben, heißt noch nicht, dass es dir bei der Job­su­che hilft. Ent­schei­dend ist die Aus­rich­tung auf ein kon­kre­tes Ziel:

BereichVor­han­de­nes Pro­filPro­fil für die Job­su­che
Head­lineAktu­el­le Posi­ti­on und Fir­maZiel-Job und Key­words
About-TextLeer oder all­ge­meinStär­ken, Erfol­ge, gesuch­te Rol­le
Berufs­er­fah­rungNur Titel und Zeit­räu­meMess­ba­re Ergeb­nis­se
SkillsZufäl­lig, teils ver­al­tetAuf Stel­len­an­zei­gen abge­stimmt
Kar­rie­rein­ter­es­senNicht ange­ge­benJob­ti­tel, Orte, Arbeits­mo­dell

Häu­fi­ge Feh­ler, die du ver­mei­den soll­test:

  • das Pro­fil nur halb aus­fül­len
  • inter­ne Job­ti­tel ver­wen­den
  • den Stand­ort weg­las­sen
  • Anga­ben, die nicht zum Lebens­lauf pas­sen

LinkedIn Headline: Beispiele für verschiedene Berufe

Dei­ne Lin­ke­dIn Head­line ist die Pro­fil-Über­schrift unter dei­nem Namen. Sie zeigt, wel­che Rol­le du aus­übst oder anstrebst und wor­auf du spe­zia­li­siert bist. Mit bis zu 220 Zei­chen kannst du mit­be­stim­men, wo dein Pro­fil auf­tau­chen kann; z.B. in Such­ergeb­nis­sen, Kon­takt­an­fra­gen oder Kom­men­ta­ren.

Wich­tig

Oft sind nur die ers­ten Wör­ter sicht­bar. Tei­le das Wesent­lichs­te also ganz vor­ne in der Head­line, um von den rich­ti­gen Recrui­tern gefun­den zu wer­den.

Warum generische Headlines nicht funktionieren

Gene­ri­sche Head­lines ver­ra­ten weder dei­ne Spe­zia­li­sie­rung noch dein Ziel – und lie­fern Recrui­tern kei­nen Such­be­griff. Ohne eige­ne Ein­ga­be über­nimmt Lin­ke­dIn dei­ne aktu­el­le Posi­ti­on. Auch Flos­keln wie „Moti­viert und team­fä­hig“ hel­fen nicht: Recrui­ter suchen nach Job­ti­teln und Fach­be­grif­fen, nicht nach Adjek­ti­ven.

So baust du deine Headline auf

Eine star­ke Head­line besteht aus drei Bau­stei­nen – am bes­ten in die­ser Rei­hen­fol­ge:

  1. Job­ti­tel: dei­ne aktu­el­le oder ange­streb­te Posi­ti­on
  2. Key­words: 2–3 Fach­be­grif­fe, Tools oder Bran­chen
  3. Mehr­wert oder Ziel: was du erreichst oder wohin du willst

LinkedIn Headline Beispiele

So kann eine gute Lin­ke­dIn Pro­fil Über­schrift je nach Beruf und Kar­rie­re­stu­fe aus­se­hen:

Pro­filBei­spiel-Head­line
Berufs­ein­stei­gerJuni­or Con­trol­ler · B.Sc. BWL, Schwer­punkt Finan­zen · Excel, SAP FI
Mar­ke­ting-Mana­gerMar­ke­ting Mana­ger B2B · SEO & Mar­ke­ting Auto­ma­ti­on · Mehr qua­li­fi­zier­te Leads für SaaS
Soft­ware­ent­wick­lerSeni­or Backend Deve­lo­per · Java, Spring Boot, AWS · Ska­lier­ba­re Micro­ser­vices
Pro­jekt­ma­na­gerPro­jekt­ma­na­ger IT · PMP-zer­ti­fi­ziert · Agi­le Pro­jek­te bis 2 Mio. € Bud­get
Ver­triebKey Account Mana­ger Medi­zin­tech­nik · Neu­kun­den­ge­win­nung · +25 % Umsatz im Gebiet Süd
Quer­ein­stei­gerUX-Desi­gne­rin (Quer­ein­stieg aus dem Gra­fik­de­sign) · Fig­ma, User Rese­arch
Arbeits­su­chen­deIndus­trie­kauf­frau · Ein­kauf & Dis­po­si­ti­on · SAP MM · Ab sofort ver­füg­bar im Raum Köln

Tipp

Nut­ze die Spra­che dei­ner Ziel­un­ter­neh­men. Im Mit­tel­stand funk­tio­niert „Ver­triebs­lei­te­rin“ oft bes­ser als „Head of Sales“.

Häu­fi­ge Feh­ler, die du ver­mei­den soll­test:

  • nur der Arbeit­ge­ber ohne Job­ti­tel ange­ben
  • Buz­zwords wie „Visio­när“ oder „Sales-Nin­ja“ nut­zen
  • zu vie­le Emo­jis oder „Arbeits­su­chend“ ohne Job­ti­tel

LinkedIn About-Text schreiben: Beispiele

Der About-Bereich – in der deut­schen Ober­flä­che „Info“ – ist dei­ne Zusam­men­fas­sung mit bis zu 2.600 Zei­chen. Ohne Klick auf „mehr anzei­gen“ sind nur die ers­ten Zei­len sicht­bar. Nut­ze das als Lock­mit­tel und tra­ge die wich­tigs­ten und inter­es­san­tes­ten Punk­te über dich und dei­ne Arbeit als ers­tes ein. 

Im Rest des Lin­ke­dIn About-Texts stellst du dich in weni­gen kur­zen Absät­zen vor: wer du beruf­lich bist, was du kannst, was du erreicht hast und was du suchst. Schrei­be in der Ich-Form und mit den Key­words dei­nes Wunsch­jobs. 

So schreibst du deine LinkedIn Zusammenfassung

Wenn du dei­ne Lin­ke­dIn Zusam­men­fas­sung schrei­ben willst, hilft dir eine fes­te Struk­tur in vier Schrit­ten:

  1. Ein­stieg: wer du bist und was dich aus­zeich­net
  2. Hin­ter­grund und Stär­ken: Erfah­rung, Spe­zia­li­sie­rung, 3–5 Kern­kom­pe­ten­zen
  3. Erfol­ge: 1–3 Ergeb­nis­se, am bes­ten mit Zah­len
  4. Ziel: wel­che Rol­le, Bran­che oder Regi­on dich inter­es­siert

Tipp

150 bis 300 Wör­ter rei­chen. Dein About-Text ähnelt dem Kurz­pro­fil im Lebens­lauf, darf aber per­sön­li­cher sein.

LinkedIn About Text Beispiele

Die fol­gen­den Tex­te zei­gen, wie ein guter About-Bereich je nach Kar­rie­re­stu­fe aus­sieht. Jedes Lin­ke­dIn Zusam­men­fas­sung Bei­spiel folgt der Struk­tur von oben – erset­ze ein­fach die Details durch dei­ne eige­nen.

Berufs­ein­stei­ger

Ich habe gera­de mei­nen Bache­lor in Wirt­schafts­in­for­ma­tik abge­schlos­sen und suche mei­nen Ein­stieg als Juni­or Data Ana­lyst. Als Werk­stu­dent habe ich mit SQL und Python Ver­kaufs­da­ten auf­be­rei­tet und wöchent­li­che Reports auto­ma­ti­siert. Ich freue mich über Kon­tak­te aus Data Ana­ly­tics und Busi­ness Intel­li­gence – ger­ne in Mün­chen oder remo­te.

Berufs­er­fah­re­ne Fach­kraft

Seit acht Jah­ren sor­ge ich dafür, dass B2B-Unter­neh­men online gefun­den wer­den. Als Mar­ke­ting-Mana­ge­rin bei einem SaaS-Anbie­ter ver­ant­wor­te ich SEO, Paid Ads und Mar­ke­ting Auto­ma­ti­on – in zwei Jah­ren haben wir die Zahl qua­li­fi­zier­ter Leads ver­dop­pelt. Aktu­ell inter­es­sie­ren mich Rol­len als Head of Mar­ke­ting in wach­sen­den Tech-Unter­neh­men.

Quer­ein­stei­ge­rin

Nach sechs Jah­ren als Grund­schul­leh­re­rin wechs­le ich in die Per­so­nal­ent­wick­lung. Ich kann Lern­in­hal­te ver­ständ­lich auf­be­rei­ten, Grup­pen mode­rie­ren und Men­schen beglei­ten – ergänzt durch eine Wei­ter­bil­dung zur Trai­ne­rin. Ich suche eine Ein­stiegs­po­si­ti­on in Lear­ning & Deve­lo­p­ment, ger­ne in Ham­burg oder hybrid.

Füh­rungs­kraft

Seit über zehn Jah­ren lei­te ich Ver­triebs­teams im Maschi­nen­bau. Als Ver­triebs­lei­te­rin DACH ver­ant­wor­te ich ein Team von 14 Mit­ar­bei­ten­den – in drei Jah­ren haben wir zwei neue Märk­te erschlos­sen und den Umsatz um 35 % gestei­gert. Mein Fokus: stra­te­gi­scher Ver­trieb, Key Account Manage­ment und Team­ent­wick­lung.

Häu­fi­ge Feh­ler, die du ver­mei­den soll­test:

  • dei­nen Lebens­lauf Wort für Wort wie­der­ho­len
  • lee­re Phra­sen wie „team­fä­hig und belast­bar“
  • in der drit­ten Per­son schrei­ben.
LinkedIn analysieren

LinkedIn Skills: Welche Fähigkeiten angeben?

Lin­ke­dIn Skills (in der deut­schen Ober­flä­che „Kennt­nis­se“) sind Schlag­wör­ter zu dei­nen Fähig­kei­ten, die du im Pro­fil hin­ter­legst und mit ein­zel­nen Sta­tio­nen ver­knüp­fen kannst.

Gib die Skills an, die in Stel­len­an­zei­gen für dei­ne Ziel­po­si­ti­on gefor­dert wer­den – vor allem Fach­kennt­nis­se und Tools, ergänzt um weni­ge pas­sen­de Soft Skills. Recrui­ter nut­zen Skills als Such­fil­ter, um pas­sen­de Kan­di­da­ten ein­zu­gren­zen.

ArtBei­spie­le
Hard SkillsBuch­hal­tung, Pro­jekt­ma­nage­ment, SEO
ToolsSAP, Sales­force, Fig­ma, Python
Job­spe­zi­fi­sche SkillsScrum, Lie­fe­ran­ten­ma­nage­ment, Arbeits­recht
Soft SkillsVer­hand­lungs­füh­rung, Mode­ra­ti­on, Team­füh­rung

Tipp

Wäh­le Soft Skills mit Aus­sa­ge­kraft. „Ver­hand­lungs­füh­rung“ sagt Recrui­tern mehr als „Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit“.

Wie viele Skills und in welcher Reihenfolge?

Lin­ke­dIn erlaubt bis zu 100 Skills, sinn­vol­ler sind 15 bis 30 rele­van­te Ein­trä­ge. So prio­ri­sierst du:

  1. Samm­le Skills aus 3–5 Stel­len­an­zei­gen für dei­nen Wunsch­job.
  2. Strei­che alles, was du im Gespräch nicht bele­gen kannst.
  3. Hebe dei­ne 5 wich­tigs­ten Skills als Top-Kennt­nis­se her­vor.
  4. Ver­knüp­fe Skills mit den Sta­tio­nen, in denen du sie ein­ge­setzt hast.

Bestätigungen und Zielrolle

Bit­te ehe­ma­li­ge Kol­le­gen, dei­ne Kern-Skills zu bestä­ti­gen – das macht sie glaub­wür­di­ger. Wäh­le dei­ne Skills außer­dem pas­send zu dem Job, den du haben willst, nicht nur zu dem, den du bis­her hat­test.

Wel­che Fähig­kei­ten du bes­ser in dei­ne Bewer­bungs­un­ter­la­gen packst, erklärt unser Rat­ge­ber Fähig­kei­ten im Lebens­lauf.

Häu­fi­ge Feh­ler, die du ver­mei­den soll­test:

  • Skills ohne Bezug zum Ziel-Job
  • ver­al­te­te Tools oder Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten wie „Micro­soft Word“ als Top-Skill für erfah­re­ne Fach­kräf­te.

Lebenslauf auf LinkedIn: Was ist zu beachten?

Dein Lin­ke­dIn-Pro­fil ergänzt den Lebens­lauf, ersetzt ihn aber nicht. Daten, Job­ti­tel und Sta­tio­nen müs­sen über­ein­stim­men – auf Lin­ke­dIn darfst du aber aus­führ­li­cher wer­den.

Merk­malLin­ke­dIn-Pro­filLebens­lauf
ZweckGefun­den wer­den, Netz­werk auf­bau­enBewer­bung auf eine kon­kre­te Stel­le
Anpas­sungAll­ge­mein aufs Berufs­ziel aus­ge­rich­tetAuf jede Stel­le zuge­schnit­ten
UmfangAus­führ­lich, mit Pro­jek­ten und Emp­feh­lun­genKom­pakt, meist 1–2 Sei­ten

Konsistent bleiben

Dein Lin­ke­dIn Lebens­lauf und dein klas­si­scher Lebens­lauf müs­sen bei Job­ti­teln, Arbeit­ge­bern, Zeit­räu­men und Abschlüs­sen iden­tisch sein. Per­so­na­ler ver­glei­chen häu­fig – Wider­sprü­che wir­ken unse­ri­ös. Aktua­li­sie­re Pro­fil und Lebens­lauf des­halb immer gemein­sam.

Auf Lin­ke­dIn kannst du zusätz­lich Pro­jek­te, Arbeits­pro­ben und Emp­feh­lun­gen zei­gen. Wie du dei­ne Sta­tio­nen auf­baust, erklärt unse­re Anlei­tung Lebens­lauf schrei­ben.

Berufserfahrung überzeugend darstellen

Über­nimm Job­ti­tel, Unter­neh­men und Zeit­raum exakt aus dei­nem Lebens­lauf. Bei der Beschrei­bung darfst du auf Lin­ke­dIn aber mehr Kon­text geben. Begin­ne jeden Stich­punkt mit einem Verb und nen­ne Ergeb­nis­se statt rei­ner Auf­ga­ben:

  • Im Lebens­lauf: „Pro­jekt­lei­tung ERP-Ein­füh­rung.“
  • Auf Lin­ke­dIn: „Ein­füh­rung eines neu­en ERP-Sys­tems an drei Stand­or­ten gelei­tet, 40 Anwen­der geschult und den Bestell­pro­zess um 20 % beschleu­nigt.“

Pro Sta­ti­on rei­chen 3–5 Stich­punk­te. Ergän­ze bei Bedarf Arbeits­pro­ben oder Prä­sen­ta­tio­nen direkt an der jewei­li­gen Sta­ti­on. So sehen Recrui­ter auf einen Blick, was du erreicht hast.

Wann du trotzdem einen Lebenslauf brauchst

Die meis­ten Unter­neh­men in Deutsch­land erwar­ten einen Lebens­lauf, den du meist unter „Ein­fach bewer­ben“ oder über ein exter­nes Bewer­ber­por­tal als Upload ver­sen­dest. Mit unse­ren Lebens­lauf-Vor­la­gen ist dein CV schnell erstellt. Im glei­chen Rutsch kannst du auch ein Anschrei­ben ver­fas­sen und dei­ner Bewer­bung anhän­gen.

Mit LinkedIn einen Job finden: So klappt deine LinkedIn Bewerbung

Mit einem voll­stän­di­gen Pro­fil nutzt du Lin­ke­dIn gezielt für die Job­su­che. Je bes­ser dein Pro­fil zu einer Stel­le passt, des­to eher fällst du auf.

  1. Jobs suchen: Wunsch­job und Ort ein­ge­ben, nach Arbeits­mo­dell und Erfah­rungs­le­vel fil­tern.
  2. Job-Alerts akti­vie­ren: Neue pas­sen­de Stel­len lan­den auto­ma­tisch bei dir.
  3. Bewer­ben: über „Ein­fach bewer­ben“ oder die Kar­rie­re­sei­te des Unter­neh­mens.
  4. Nach­fas­sen: Schrei­be der aus­schrei­ben­den Per­son eine kur­ze, per­sön­li­che Nach­richt.
Merk­mal„Ein­fach bewer­ben“Bewer­bung auf der Unter­neh­mens­sei­te
Auf­wandWeni­ge KlicksEige­nes For­mu­lar oder Por­tal
Unter­la­genPro­fil, oft plus Lebens­laufLebens­lauf, Anschrei­ben, ggf. Zeug­nis­se
Am bes­ten fürSchnel­le Bewer­bun­genWunsch­stel­len, bei denen du her­aus­ste­chen willst

Tipp

Lade auch bei „Ein­fach bewer­ben“ einen auf die Stel­le ange­pass­ten Lebens­lauf hoch.

Recruiter richtig ansprechen

Eine kur­ze Nach­richt nach der Bewer­bung hebt dich aus der Mas­se ab. Hal­te sie kon­kret, freund­lich und kurz. Hier ein Bei­spiel:

Bei­spiel

„Hal­lo Frau Schnei­der, ich habe mich gera­de auf Ihre Stel­le als Pro­jekt­ma­na­ge­rin IT bewor­ben. Aktu­ell lei­te ich die Ein­füh­rung eines neu­en ERP-Sys­tems – Erfah­rung, die gut zu Ihren Anfor­de­run­gen passt. Ich wür­de mich freu­en, wenn wir uns ver­net­zen. Vie­le Grü­ße, Lena Weber“

Erhalte deinen Match-Score und bewirb dich

FAQ

Die Basis mit Foto, Head­line, Berufs­er­fah­rung und Aus­bil­dung steht in etwa einer Stun­de. Für einen durch­dach­ten About-Text und pas­sen­de Skills soll­test du dir zusätz­lich Zeit neh­men – Qua­li­tät geht vor Tem­po.

Für Jobs in Deutsch­land ist Deutsch meist die bes­se­re Wahl. Arbei­test du inter­na­tio­nal oder in der IT, kann Eng­lisch sinn­voll sein – oder du legst zusätz­lich ein Pro­fil in einer zwei­ten Spra­che an.

Nein. Ein voll­stän­di­ges, kos­ten­lo­ses Pro­fil reicht für die meis­ten Job­su­chen­den aus. Pre­mi­um bie­tet Zusatz­funk­tio­nen, ist aber kein Muss.

Akti­vierst du „Open to Work“ nur für Recrui­ter, ist das Signal nicht öffent­lich sicht­bar. Lin­ke­dIn ver­sucht, es vor Recrui­tern dei­nes Unter­neh­mens zu ver­ber­gen, kann das aber nicht garan­tie­ren.

Du musst nicht von vorn anfan­gen. Geh die Abschnit­te die­ses Rat­ge­bers durch und ergän­ze, was fehlt. Wie gut dein bestehen­des Pro­fil bereits auf­ge­stellt ist, zeigt dir unser Lin­ke­dIn Pro­fil Ana­ly­zer.

Prü­fe, ob alle Berei­che aus­ge­füllt sind und Head­line, About-Text und Skills zu dei­nem Ziel-Job pas­sen. Eine struk­tu­rier­te Ein­schät­zung bekommst du mit unse­rem Lin­ke­dIn Pro­fil Ana­ly­zer.