Was unter­schei­det einen guten Lebens­lauf von einem erfolg­rei­chen? Die Ant­wort lau­tet: Key­words! Im Zeit­al­ter digi­ta­ler Bewer­bungs­sys­te­me sind pas­sen­de Schlag­wör­ter unver­zicht­bar, um Inhalt und Rele­vanz dei­nes CVs zu unter­mau­ern.

Wir zei­gen dir, wie du die rich­ti­gen Key­words gezielt ein­setzt und so mit weni­gen Anpas­sun­gen dei­ne Bewer­bung auf den Punkt bringst – für mehr Sicht­bar­keit, Wir­kung und ech­te Chan­cen im Bewer­bungs­pro­zess.

Was genau sind Keywords im Lebenslauf?

Key­words im Lebens­lauf sind rele­van­te Schlag­wör­ter, Begrif­fe oder Phra­sen, die häu­fig mit den Anfor­de­run­gen aus der Stel­len­be­schrei­bung über­ein­stim­men und geziel­te Skills beschrei­ben. Neben fach­li­chen, per­sön­li­chen oder bran­chen­spe­zi­fi­schen Fähig­kei­ten oder Qua­li­fi­ka­tio­nen kön­nen das auch Tools und kon­kre­te Tätig­kei­ten sein.

Bei­spie­le:
Kopiert!
  • Hard Skills: Buch­hal­tung, Social-Media-Mar­ke­ting, Pro­jekt­ma­nage­ment
  • Soft Skills: Team­fä­hig­keit, struk­tu­rier­te Arbeits­wei­se, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stär­ke
  • Tools: Excel, Word­Press, SAP S/4HANA
  • Sons­ti­ge: Eng­lisch (C1), Füh­rer­schein Klas­se B, Aus­lands­er­fah­rung

Ein Schlüs­sel­wort im Lebens­lauf soll­test du immer stra­te­gisch plat­zie­ren. So gehst du sicher, dass es Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen und ATS-Sys­te­men sofort ins Auge sticht. Die Abschnit­te Kurz­pro­fil, Berufs­er­fah­rung und Kom­pe­ten­zen sind dafür ide­al.

Darum werden Schlüsselwörter immer wichtiger

Aber war­um spie­len Key­words eigent­lich eine so gro­ße Rol­le? Dafür müs­sen wir ver­ste­hen, wie Bewer­bungs­pro­zes­se heut­zu­ta­ge funk­tio­nie­ren. Vie­le Unter­neh­men nut­zen mitt­ler­wei­le soge­nann­te ATS-Sys­te­me (Appli­cant Track­ing Sys­tem oder, zu Deutsch, Bewer­ber­ma­nage­ment-Soft­ware), um Lebens­läu­fe nach bestimm­ten Schlag­wör­tern zu scan­nen und dem­entspre­chend zu fil­tern. Damit kön­nen sie gezielt pas­sen­de Bewer­ber iden­ti­fi­zie­ren. Ein ATS-opti­mier­ter Lebens­lauf hat also bes­se­re Chan­cen, in die nächs­te Run­de zu rücken.

Auch auf Kar­rie­re­por­ta­len wie Lin­ke­dIn oder bei Initia­tiv­be­wer­bun­gen hel­fen Key­words, den Such­al­go­rith­mus gezielt zu füt­tern und die eige­ne Sicht­bar­keit zu erhö­hen.

Key­words zei­gen außer­dem, dass du die Stel­len­be­schrei­bung sorg­fäl­tig durch­ge­le­sen und die Anfor­de­run­gen des Jobs ver­stan­den hast. Mit der rich­ti­gen Ver­wen­dung von Schlüs­sel­wör­tern unter­streichst du nicht nur dei­ne Eig­nung, son­dern beweist auch Pro­fes­sio­na­li­tät und eine stra­te­gi­sche Denk­wei­se – Eigen­schaf­ten, die poten­zi­el­le Arbeit­ge­ber sehr schät­zen.

Mann und Frau prüfen Lebenslauf

Keywords CV: Auf welche Wörter kommt es an?

Du hast bereits eini­ge Bei­spie­le für rele­van­te Begrif­fe im Lebens­lauf gese­hen. Wenn du dich ein­mal mit die­sem The­ma befasst, siehst du schnell, dass es unter­schied­li­che Wort-Kate­go­rien gibt, mit denen du dei­ne Bewer­bung opti­mie­ren und aus der Mas­se abhe­ben kannst. Wir stel­len dir jetzt die wich­tigs­ten Key­words vor.

Aktive Verben & Aktionsverben

Ver­glei­che ein­mal die­se bei­den For­mu­lie­run­gen:

Falsch

Mit­wir­kung bei der Erstel­lung von Social-Media-Inhal­ten

Rich­tig

Erstell­te und ver­öf­fent­lich­te ziel­grup­pen­ori­en­tier­te Social-Media-Inhal­te, die die Reich­wei­te um 20 % stei­ger­ten.

Wäh­rend der ers­te Punkt eher pas­siv und leicht schwam­mig klingt, beweist der zwei­te Satz Initia­ti­ve mit mess­ba­rem Erfolg.

Akti­ve Ver­ben und Akti­ons- oder Hand­lungs­ver­ben ste­hen also für eine dyna­mi­sche, ein­präg­sa­me und über­zeu­gen­de Dar­stel­lung dei­nes Wer­de­gangs. Je nach Tätig­keit und Posi­ti­on kannst du bei­spiels­wei­se die­se Wör­ter in dei­nen CV ein­bau­en:

  • umge­setzt, rea­li­siert, orga­ni­siert
  • koor­di­niert, gelei­tet, ent­wi­ckelt
  • kon­zi­piert, iden­ti­fi­ziert, geplant
  • betreut, bera­ten, ver­han­delt
  • getes­tet, opti­miert, imple­men­tiert
  • über­wacht, stan­dar­di­siert, doku­men­tiert
  • ver­bes­sert, gestei­gert, erhöht

„Future Skills“ & „New Work“ sind die Trendwörter des Jahres

Im Lebens­lauf wir­ken Future Skills wie ein klei­ner Tur­bo, wenn sie zur Stel­le pas­sen. Gera­de bei digi­ta­len Jobs suchen Recrui­ter oft nach ganz kon­kre­ten Schlag­wör­tern im Lebens­lauf – und scan­nen zuerst die har­ten Begrif­fe.

Typische Future-Skills, die oft gefragt sind

  • Agi­li­tät: Scrum, Kan­ban, agi­les Mind­set, Ite­ra­tio­nen, Retros
  • Resi­li­enz: Belast­bar­keit, Umgang mit Druck, sau­be­re Prio­ri­sie­rung
  • Digi­ta­le Kom­pe­tenz: Tool-Sicher­heit, Daten­ver­ständ­nis, Auto­ma­ti­sie­rung
  • Remo­te Lea­der­ship / Hybri­des Arbei­ten: Füh­ren auf Distanz, asyn­chro­ne Zusam­men­ar­beit
  • Schnitt­stel­le IT/Business: Über­set­zen zwi­schen Fach­be­reich und Tech­nik
  • Digi­ta­le Rei­fe: Chan­ge beglei­ten, Rei­fe­grad­mo­del­le, Pro­zes­se mess­bar machen
  • Pro­zess­di­gi­ta­li­sie­rung: Work­flows, Tools, weni­ger Hand­ar­beit, mehr Stan­dard

Das Gan­ze wird greif­ba­rer, wenn du es an ech­ten Bei­spie­len fest­machst. Denk an Situa­tio­nen wie ein spon­ta­nes Teams-Mee­ting, ein Pro­jekt mit knap­per Dead­line oder ein Cha­os im Ticket­sys­tem, das du wie­der glatt­ge­zo­gen hast.

So for­mu­lierst du die Begrif­fe sau­ber

  • „Ein­füh­rung von Kan­ban im Tages­ge­schäft, kla­re WIP-Limits und bes­se­re Plan­bar­keit im Team“
  • „Zusam­men­ar­beit in hybri­den Teams, Abstim­mun­gen über­wie­gend asyn­chron, Doku­men­ta­ti­on über Con­fluence“
  • „Rol­le an der Schnitt­stel­le IT/Business, Anfor­de­run­gen struk­tu­riert auf­ge­nom­men und in User Sto­ries über­setzt“
  • „Fokus auf Pro­zess­di­gi­ta­li­sie­rung, manu­el­le Schrit­te redu­ziert und Über­ga­ben stan­dar­di­siert“

Ein gutes Schlüs­sel­wort sitzt dort im Lebens­lauf, wo du es mit Leis­tung ver­bin­dest. Ein kur­zes Bei­spiel reicht oft schon, solan­ge es den Nagel auf den Kopf trifft.

Wenn du unsi­cher bist, nimm die For­mu­lie­run­gen aus der Stel­len­an­zei­ge als Leit­plan­ke. So wird aus „irgend­wie modern“ eine stim­mi­ge Bewer­bungs-Stra­te­gie, die Recrui­ter und ATS-Sys­te­me anspricht.

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Fähigkeiten & Schlüsselkompetenzen

Mit einer Glie­de­rung dei­ner fach­li­chen, tech­ni­schen und per­sön­li­chen Fähig­kei­ten im Lebens­lauf erken­nen Recrui­ter auf einen Blick, was du kannst und wel­chen Mehr­wert du ins Unter­neh­men ein­bringst. Skills und Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen sind wich­ti­ge Key­word-Bau­stei­ne, die in Kom­bi­na­ti­on mit akti­ven Ver­ben und Akti­ons­ver­ben eine noch stär­ke­re Wir­kung bewei­sen.

Anstatt also bloß von guter Team­fä­hig­keit zu reden, könn­test du ein kon­kre­tes Bei­spiel anfüh­ren, das dei­ne Fähig­kei­ten im prak­ti­schen Kon­text zeigt: Enge Zusam­men­ar­beit und Abspra­che mit dem Design- und Sales-Team.

Branchenspezifische Begriffe

Fach­be­grif­fe, Abkür­zun­gen, Metho­den und Tools: Es gibt Schlüs­sel­wör­ter, die typisch und rele­vant für eine bestimm­te Bran­che sind und mit denen du dei­ne Fach­kom­pe­tenz signa­li­sie­ren kannst. Als „Insi­der“ bist du mit Stan­dards, Werk­zeu­gen und Pro­zes­sen in dei­ner Indus­trie ver­traut und unter­schei­dest dich somit von Quer­ein­stei­gern oder Bewer­bern, die über weni­ger Erfah­rung ver­fü­gen.

Das sind eini­ge Bei­spie­le für Bran­chen­be­grif­fe:

  • Mar­ke­ting: SEO/SEA, Con­ver­si­on Rate, Bran­ding, KPIs
  • Buch­han­del: ISBN, Back­list, Kom­mis­sio­nie­rung, Libri
  • Auto­mo­bil­in­dus­trie: Pro­duk­ti­ons­pla­nung, Karos­se­rie­bau, OEM, VDA 6.3
  • IT: Python, Java, Agile/Scrum, DevOps

Unternehmensspezifische Begriffe

Auch Unter­neh­men ver­fü­gen oft über beson­de­re Ter­mi­ni, For­mu­lie­run­gen, Pro­dukt­na­men, inter­ne Tools oder Wer­te, die sie von der Kon­kur­renz abhe­ben. Mit den ent­spre­chen­den Key­words in dei­nem Lebens­lauf zeigst du, dass du genau recher­chiert und dich mit der Unter­neh­mens­kul­tur ver­traut gemacht hast. Damit punk­test du als „Cul­tu­ral Fit“ – also als Per­son, die mensch­lich und men­tal ins bestehen­de Team passt.

Das sind Bei­spie­le für unter­neh­mens­ei­ge­ne Begrif­fe:

  • Wer­te und Kul­tur: Hands-on-Men­ta­li­tät, Team­work, Diver­si­tät und Inklu­si­on
  • Arbeits­wei­se: New Work, digi­ta­les Mind­set, fla­che Hier­ar­chien
  • Pro­zes­se und Metho­den: 360° Feed­back, Empower­ment, Pro­zess­op­ti­mie­rung
  • Tools und Sys­te­me: Asa­na, Micro­soft Teams, Sales­force
  • Stra­te­gie: Data-dri­ven, Diver­si­fi­ka­ti­on, Ska­lie­rung
Männer sind mit einer Vereinbarung zufrieden

Digitale Skills

Du kennst dich mit aktu­el­len Tech­no­lo­gien, Trends und digi­ta­len Pro­zes­sen aus, die für die Stel­le und für die heu­ti­ge Arbeits­welt eine zen­tra­le Rol­le spie­len? Die­se Hard Skills zäh­len mitt­ler­wei­le zu den von poten­zi­el­len Arbeit­ge­bern am häu­figs­ten vor­aus­ge­setz­ten Kom­pe­ten­zen.

Kennt­nis­se hän­gen meist von der kon­kre­ten Bran­che und Posi­ti­on ab, doch es gibt auch eini­ge Skills, die berufs­über­grei­fend rele­vant sind. Ach­te beim Lebens­lauf schrei­ben dar­auf, dass dei­ne ange­ge­be­nen Skills auch wirk­lich zur aus­ge­schrie­be­nen Stel­le pas­sen und du sie sicher ange­ben kannst.

Hier sind eini­ge digi­ta­le Kom­pe­ten­zen, die in dei­nem Lebens­lauf infra­ge kom­men könn­ten:

  • Micro­soft 365, Out­look, Teams
  • Zoom, Trel­lo, Slack
  • Goog­le Ana­ly­tics, Tableau, SQL
  • SEM­rush, CMS
  • Ado­be Crea­ti­ve Cloud, Can­va
  • Python, HTML/CSS, Java

Zertifikate & Qualifikationen

Erwor­be­ne Zer­ti­fi­ka­te und Qua­li­fi­ka­tio­nen sind eben­falls wich­ti­ge Schlag­wör­ter im CV, denn sie wer­den oft von ATS-Sys­te­men auto­ma­tisch erkannt und bewer­tet. Du lie­ferst nicht nur einen for­mel­len Nach­weis für dein Fach­wis­sen, das in vie­len Stel­len­an­ge­bo­ten eine Pflicht­an­for­de­rung ist. Gleich­zei­tig signa­li­sierst du auch Lern­be­reit­schaft, Initia­ti­ve und Inter­es­se an Wei­ter­bil­dung.

Auch Online­kur­se kön­nen – wenn sie einen direk­ten Bezug zur Pra­xis haben – dei­ne Eig­nung für die Stel­le unter­strei­chen.

Die­se Schu­lun­gen oder Fort­bil­dun­gen kom­men bei­spiels­wei­se für fol­gen­de Tätig­kei­ten infra­ge:

  • Phy­sio­the­ra­pie: manu­el­le Lymph­drai­na­ge, Atem­the­ra­pie nach Che­va­lier
  • Ver­kauf im Ein­zel­han­del: Visu­al Mer­chan­di­sing, Grund­kurs E‑Commerce
  • Assis­tenz der Geschäfts­lei­tung: Office Manager/in (IHK), Busi­ness Eng­lish
  • Buch­hal­tung: SAP FI-Zer­ti­fi­kat, Jah­res­ab­schluss nach HGB

Diese Zertifikate sind in vielen Branchen besonders gefragt

  • IHK: Pra­xis­na­he Abschlüs­se und Wei­ter­bil­dun­gen, die vie­le Arbeit­ge­ber sofort ein­ord­nen kön­nen. Passt oft zu Assis­tenz, Ver­trieb, Orga­ni­sa­ti­on und Pro­jekt­ar­beit.
  • DIN-Nor­men: Rele­vant, wenn Qua­li­tät, Sicher­heit oder Pro­zes­se eine Rol­le spie­len. Typisch in Indus­trie, Tech­nik, QM und Pro­duk­ti­on.
  • Daten­schutz (DSGVO): Ein star­kes Signal für Rol­len mit Kunden‑, Mit­ar­bei­ter- oder Nut­zer­da­ten. Beson­ders wich­tig in HR, Mar­ke­ting, IT und Com­pli­ance.
  • Six Sig­ma: Steht für struk­tu­rier­te Pro­zess­op­ti­mie­rung und mess­ba­re Ver­bes­se­run­gen. Häu­fig in Pro­duk­ti­on, Logis­tik, Ope­ra­ti­ons und Qua­li­täts­ma­nage­ment.
  • PRINCE2: Pro­jekt­ma­nage­ment-Stan­dard, der bei vie­len Unter­neh­men als ver­läss­li­cher Rah­men gilt. Vor allem bei grö­ße­ren Pro­jek­ten und kla­ren Rol­len­struk­tu­ren.

Wenn du die Begrif­fe ein­baust, ver­knüp­fe sie mit einem kur­zen Pra­xis­be­zug. Dann wirkt es nicht wie Zer­ti­fi­kats-Sam­meln, son­dern wie ech­te Kom­pe­tenz. Ein kur­zes Bei­spiel reicht oft schon, solan­ge du es im Kon­text plat­zierst.

Auch Online­kur­se kön­nen – wenn sie einen direk­ten Bezug zur Pra­xis haben – dei­ne Eig­nung für die Stel­le unter­strei­chen.

Die­se Schu­lun­gen oder Fort­bil­dun­gen kom­men bei­spiels­wei­se für fol­gen­de Tätig­kei­ten infra­ge:

  • Phy­sio­the­ra­pie: manu­el­le Lymph­drai­na­ge, Atem­the­ra­pie nach Che­va­lier
  • Ver­kauf im Ein­zel­han­del: Visu­al Mer­chan­di­sing, Grund­kurs E‑Commerce
  • Assis­tenz der Geschäfts­lei­tung: Office Manager/in (IHK), Busi­ness Eng­lish
  • Buch­hal­tung: SAP FI-Zer­ti­fi­kat, Jah­res­ab­schluss nach HGB

Messbare Ergebnisse

In dei­ner Bewer­bung kommt es dar­auf an, zwei wich­ti­ge Punk­te mit­ein­an­der zu kom­bi­nie­ren: Leis­tung und Wir­kung. Mess­ba­re Ergeb­nis­se hel­fen, dei­nen Aus­sa­gen Glaub­wür­dig­keit zu ver­lei­hen und den kon­kre­ten Nut­zen zu beto­nen, den du dei­nem poten­zi­el­len Arbeit­ge­ber bringst.

Hier siehst du anhand von Bei­spie­len, wie du dei­ne Erfol­ge quan­ti­fi­zierst:

  • Ver­wal­tung eines Bud­gets von 10.000 € für Büro­be­darf mit jähr­li­cher Ein­spa­rung von 1.000 €
  • Ein­hal­tung von Lie­fer­fris­ten bei über 97 % der Sen­dun­gen in 2024
  • Betreu­te bis zu 12 Bewoh­nern im Früh­dienst – inklu­si­ve Pfle­ge, Doku­men­ta­ti­on und Ange­hö­ri­gen­kom­mu­ni­ka­ti­on
Vorstellungsgespräch per Handschlag

Keywords für die Bewerbung finden: So gehst du vor

Mit­hil­fe von Key­words kannst du dei­nen Lebens­lauf im Hand­um­dre­hen opti­mie­ren. Doch wie und wo fin­dest du eigent­lich pas­sen­de Schlüs­sel­wör­ter?

Wir haben eine Über­sicht über gute Quel­len für dich zusam­men­ge­stellt:

  • Stel­len­an­ge­bot: Lies dir das kon­kre­te Stel­len­an­ge­bot der zu beset­zen­den Posi­ti­on sorg­fäl­tig durch. Hier erfährst du sämt­li­che Anfor­de­run­gen an die Tätig­keit und den geeig­ne­ten Kan­di­da­ten. Ach­te dabei auf Fach­kennt­nis­se und Soft Skills, beson­de­re For­mu­lie­run­gen und häu­fig wie­der­hol­te Begrif­fe.
  • Ähn­li­che Stel­len­aus­schrei­bun­gen: Ver­glei­che die iden­ti­fi­zier­ten Key­words dann mit ähn­li­chen Stel­len­an­zei­gen, um dein Spek­trum zu erwei­tern. Nut­ze dafür Job­such­ma­schi­nen und recher­chie­re dei­ne gewünsch­te Posi­ti­on. Oft kann es auch hel­fen, Syn­ony­me zu ver­wen­den.
  • Unter­neh­mens­web­site: Unter­neh­mens­spe­zi­fi­sche Begrif­fe, die dich von der Mas­se abhe­ben, fin­dest du vor allem auf der Unter­neh­mens­web­site. Schau dir an, mit wel­chen Leit­bil­dern, Wer­ten und Prin­zi­pi­en sich das Unter­neh­men selbst beschreibt (häu­fig auf der Sei­te Über uns). 
  • Social Media & Kar­rie­re­por­ta­le: Die sozia­len Medi­en und Kar­rie­re­por­ta­le sind eine wei­te­re gute Quel­le, um Infor­ma­tio­nen über das Unter­neh­men, aber auch die Bran­che zu erhal­ten. Du bekommst nicht nur aktu­el­le Ein­bli­cke, son­dern ent­deckst auch Trends und Buz­zwords – also schlag­kräf­ti­ge und moder­ne Begrif­fe wie Hands-on-Men­ta­li­tät oder digi­ta­les Mind­set, die dich als wah­ren Insi­der kenn­zeich­nen.

Beispiele für Keywords im CV

Du weißt jetzt, wie wich­tig es ist, die rich­ti­gen Key­words in dei­nen Lebens­lauf zu inte­grie­ren. Doch manch­mal ist das For­mu­lie­ren leich­ter gesagt als getan. Als Inspi­ra­ti­on kön­nen dir die fol­gen­den Schlüs­sel­wort-Bei­spie­le die­nen.

Bei­spiel für Kurz­pro­fil
Kopiert!

Enga­gier­te Mit­ar­bei­te­rin im Inter­na­tio­nal Office mit Erfah­rung in der Betreu­ung inter­na­tio­na­ler Stu­die­ren­der, inter­kul­tu­rel­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on und Orga­ni­sa­ti­on von Mobi­li­täts­pro­gram­men. Ver­siert in admi­nis­tra­ti­ven Abläu­fen, Daten­pfle­ge und eng­lisch­spra­chi­ger Kor­re­spon­denz.

Bei­spiel für Berufs­er­fah­rung
Kopiert!

Agen­tur Wort­Schmie­de – Ber­lin
01/2022 – 12/2023

  • Ver­fass­te und opti­mier­te SEO-Tex­te für Website‑, Blog- und Landing­pa­ge-Inhal­te mit Fokus auf Key­word-Rele­vanz, Con­ver­si­on-Opti­mie­rung und Les­bar­keit
  • Stei­ger­te die orga­ni­sche Sicht­bar­keit eines Haupt­kun­den um 68 % inner­halb von 6 Mona­ten durch geziel­te Con­tent-Opti­mie­rung und struk­tu­rier­te Key­word-Stra­te­gie
  • Ent­wi­ckel­te und koor­di­nier­te cross­me­dia­le Con­tent-Kam­pa­gnen für Kun­den aus E‑Commerce, Bil­dung und Tech – inkl. Redak­ti­ons­pla­nung, Copy­wri­ting und Abstim­mung mit Design und Per­for­mance
Bei­spiel für Fähig­kei­ten
Kopiert!

Hard Skills:

  • Rou­ten­pla­nung & Navi­ga­ti­on: Siche­rer Umgang mit digi­ta­len Tou­ren­pla­nungs- und Navi­ga­ti­ons­sys­te­men (z. B. Goog­le Maps, HERE, Tom­Tom Fleet)
  • Sen­dungs- und Zeit­ma­nage­ment: Effi­zi­en­te Bear­bei­tung von bis zu 80 Aus­lie­fe­run­gen täg­lich unter Ein­hal­tung vor­ge­ge­be­ner Zeit­fens­ter und Lie­fer­prio­ri­tä­ten
  • Zustell- & Fahr­zeug­do­ku­men­ta­ti­on: Digi­ta­le Erfas­sung von Zustell­nach­wei­sen und Ladungs­kon­trol­le per Scan­ner oder App (z. B. Lie­fery, DPD-Sys­te­me)

Soft Skills:

  • Zuver­läs­sig­keit & Pünkt­lich­keit: Hohe Ter­min­treue auch unter Zeit­druck – mehr­fach intern als „ver­läss­lichs­ter Fah­rer“ aus­ge­zeich­net
  • Kun­den­ori­en­tie­rung & Freund­lich­keit: Pro­fes­sio­nel­ler und hilfs­be­rei­ter Umgang mit Kun­den, auch bei schwie­ri­gen Lie­fer­fra­gen
  • Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on: Eigen­stän­di­ge Tou­ren­struk­tu­rie­rung und Pro­blem­lö­sung bei Stö­run­gen wie Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen oder Emp­fän­ger­ab­we­sen­heit
junger Mann und Frau prüfen einen Lebenslauf

Die letzten Schliffe für deinen CV

Key­word-Opti­mie­rung ist kein blo­ßer Trend, son­dern die Gele­gen­heit, dei­ne Qua­li­fi­ka­tio­nen und Erfah­run­gen so zu prä­sen­tie­ren, dass sie bei ATS-Sys­te­men und Recrui­tern in Erin­ne­rung blei­ben.

Wir haben abschlie­ßend vier Tipps und Tricks, mit denen du alles auf den Punkt bringst:

  1. Kein Key­word-Stuf­fing: Mög­lichst vie­le Schlüs­sel­wör­ter wahl­los und über­trie­ben häu­fig ver­wen­den – genau das willst du ver­mei­den. Wäh­le dei­ne Key­words mit Bedacht aus, um dei­nen Lebens­lauf natür­lich und leser­freund­lich zu gestal­ten. Denn: ATS-Sys­te­me sind mitt­ler­wei­le so schlau, dass sie Key­words-Stuf­fing sogar erken­nen und dei­ne Bewer­bung abwer­ten.
  2. Anschrei­ben berück­sich­ti­gen: Betrach­te dei­ne Bewer­bung immer als Gan­zes. Schlag­wör­ter spie­len also auch für dein Bewer­bungs­schrei­ben eine wich­ti­ge Rol­le. Hier kannst du dei­ne Erfah­run­gen und Moti­va­ti­on in gan­zen Sät­zen und detail­lier­ter aus­drü­cken – ide­al, um dich inhalt­lich wie sprach­lich ins bes­te Licht zu rücken.
  3. Nicht erfüll­te Key­words ein­bin­den: Inte­grie­re auch Kennt­nis­se, die du aktu­ell erst erwirbst oder mit denen du ers­te Berüh­rungs­punk­te hat­test. So signa­li­sierst du nicht nur Lern­be­reit­schaft und Poten­zi­al, son­dern gehst auch sicher, dass sie von ATS-Sys­te­men erfasst wer­den.
  4. Rele­van­te Schlüs­sel­wör­ter: Den­noch soll­test du dar­auf ach­ten, nur Kennt­nis­se anzu­ge­ben, die zu dei­nem Pro­fil pas­sen und zukünf­tig eine wich­ti­ge Rol­le spie­len wer­den. Was über­haupt nicht auf dich zutrifft, gehört auch nicht in dei­nen CV.

Jetzt bist du dran! Mit den pas­sen­den Key­words machst du klar: Du bringst nicht nur Erfah­rung mit, son­dern genau das, was der Job wirk­lich braucht.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Vie­le Bewer­bun­gen wer­den zuerst von ATS-Sys­te­men oder nach fes­ten Kri­te­ri­en gescannt, wes­halb ein ATS-opti­mier­ter Lebens­lauf immer eine gute Idee ist. Wenn die pas­sen­den Key­words im Lebens­lauf feh­len, rutscht dein Pro­fil schnel­ler nach unten, selbst wenn du fach­lich gut passt. Am bes­ten nutzt du Begrif­fe direkt aus der Stel­len­an­zei­ge und plat­zierst sie dort, wo sie Sinn erge­ben: im Pro­fil, bei Auf­ga­ben und bei Skills.

Bei Füh­rungs­kräf­ten zäh­len häu­fig Begrif­fe rund um Ver­ant­wor­tung und Steue­rung: Lea­der­ship, Mit­ar­bei­ter­füh­rung, Bud­get, Stra­te­gie, Stake­hol­der-Manage­ment, Chan­ge, Per­for­mance, KPI.

Bei Fach­kräf­ten geht es stär­ker um die kon­kre­te Umset­zung: Tools, Metho­den und mess­ba­re Ergeb­nis­se, etwa Pro­zess­op­ti­mie­rung, Ana­ly­se, Pro­jekt­ar­beit, Report­ing, Kun­den­be­treu­ung oder bran­chen­spe­zi­fi­sche Sys­te­me.

Die­se Wör­ter liest man stän­dig, daher wir­ken sie schnell aus­tausch­bar. Bes­ser sind For­mu­lie­run­gen, die kon­kre­ter klin­gen und trotz­dem als Schlag­wör­ter im Lebens­lauf funk­tio­nie­ren.

Statt Team­fä­hig pas­sen je nach Rol­le zum Bei­spiel Schnitt­stel­len­kom­pe­tenz oder inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit. Das klingt nicht nur kon­kre­ter, es zeigt auch direkt, wie du im All­tag arbei­test.

Für kom­mu­ni­ka­ti­ons­stark funk­tio­nie­ren häu­fig Ver­hand­lungs­ge­schick oder Stake­hol­der-Manage­ment. Gera­de in Pro­jek­ten, im Ver­trieb oder in koor­di­nie­ren­den Rol­len wirkt das deut­lich greif­ba­rer als das Stan­dard­wort.